Sind Drogen das Gegengift zur Sinnlosigkeit des modernen Lebens?

    • Definitiv sind Videospiele als eine Art Fluchtmöglichkeit zu verstehen, aber sie können auch einfach als eine Art Hobby zu verstehen sein. Ich denke da kommt es auch so ein bisschen darauf an ob man den Konsum von Videospielen insofern unter Kontrolle hat, dass es einen nicht im Alltag auf irgendeiner Art und Weise einschränkt.
      Ich gebe dir absolut Recht mit deiner These, dass wir Menschen Zahnräder sind in einer Welt und wir als Zahnrad funktionieren müssen, denn wenn wir das nicht tun sind wir in dem Sinne nur Ballast für die Gesellschaft und werden auch als solch einen Ballast betrachtet und behandelt.
      Das wir keine Macht haben um uns gegen die Elite aufzustellen ist doch völlig klar, zumindest nach vielen Aussagen?
      Ich bin der Meinung, dass das feige Ausreden sind um sich selbst zu schützen, um sich mit kritischen Themen nicht auseinanderzusetzen so nach dem Motto: Ey ich hab doch mein eigenes Leben, damit muss ich ja irgendwie fertig werden, da muss ich mich nicht noch mit anderen Themen beschäftigen.
      Aber die Sache ist doch die: Irgendwie sind die Politiker und Politikerinnen mächtig geworden was wiederum heißt, dass es nicht unmöglich ist das man selbst auch mächtig werden könnte. Das führt mich wiederum zu dem Gedanken, dass man sicherlich mit genug Leuten und einer sinnhaften Parteigründung etwas bewegen könnte. Inwiefern das aussehen muss das ist mir in meinem Gedankengang noch nicht klar, aber wenn ich bisher eines in meinem Leben gelernt habe dann ist es definitiv das: Wenn du wirklich etwas willst, wenn du vielleicht auch nicht alleine damit bist, wenn du Visionen hast und keine Angst davor hast Dinge auszusprechen und für das geradezustehen was du für richtig hälst, dann ist es meiner Meinung nach niemals aussichtlos.
      Und es ist ja auch so ein bisschen die Frage wie man selbst mit dem umgeht was du da gerade beschrieben hast.
      Versinke ich in diesem Gedankengang das ich mich nur für ein Zahnrad im System halte oder gebe ich mein Bestes mein Leben so lebenswert zu machen, dass mich dieser Gedankengang vielleicht beschäftigt aber nicht so dermaßen beeinflusst das ich in aller Intensivität Videospiele oder andere Arten von Drogen konsumieren muss um das Ganze auszuhalten.
      Aber wie ich finde sind Videospiele noch irgendwie eine Art der gesunden Drogen, sofern es nicht dazu führt das man 24/7 vor dem Rechner sitzt, nicht mehr ausreichend schläft und sich nicht bewegt.
      Und gleichzeitig finde ich, dass solange man sich selbst damit gut fühlt doch alles irgendwie einen guten Rahmen hat.
      Dann könnte man nun auch philosophieren wer denn überhaupt darüber entscheidet was gesund oder ungesund ist. Und bei dieser Frage werden sofern wir noch denken, atmen und sprechen können, immer wieder unterschiedliche Perspektiven aufeinanderstoßen und man wird niemals mit jedem auf einen Nenner kommen, aber selbst das ist absolut okay und auch irgendwie wertvoll.
    • Neu

      Google schrieb:

      Plotin (205–270 n. Chr.), ein bedeutender neuplatonischer Philosoph, verband den Begriff des Rausches mit metaphysischer Ekstase. Für ihn war es ein Zustand des "Außerhalb-des-Selbst-Stehens", der die Vereinigung mit dem Einen (dem Göttlichen) beschreibt. Dieser Zustand wird als höchste Form der Erkenntnis und als Überwindung der irdischen Grenzen verstanden.

      • Philosophische Ekstase: Im Gegensatz zum drogeninduzierten Rausch beschrieb Plotin einen geistigen/philosophischen Zustand, der durch Kontemplation und Loslösung vom Materiellen erreicht wird.
      • Das Eine: Ziel des plotinischen Rausches ist die Rückkehr zur Einheit, das Erleben der absoluten Schönheit und des Ursprungs.
      • Einordnung: Plotin wird manchmal in Kontexten diskutiert, die antike Erfahrungen von Trunkenheit oder Ekstase (auch in religiösem Sinne) untersuchen, wobei er als einer der Philosophen gilt, die dem "Rausch" eine höhere Bedeutung gaben.