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Angeln gab es auf Vio zwar schon immer, wirklich zeitgemäß war es aber nie. Das alte System stammte gefühlt noch aus den Anfangstagen und beschränkte sich auf wenig mehr als ein Bild in der Bildschirmmitte. Mit diesem Update krempeln wir das Angeln von Grund auf um und machen daraus ein vollwertiges System. Entspannt soll es dabei weiterhin bleiben, also eine Beschäftigung, bei der man auch einfach mal abschalten kann. Gleichzeitig gibt es nun aber deutlich mehr zu entdecken, zu sammeln und zu optimieren. Wo ihr angelt, zu welcher Tageszeit, bei welchem Wetter und mit welcher Ausrüstung, all das hat ab sofort Einfluss darauf, was am Ende an eurem Haken landet. Wir erklären euch im Folgenden, wie das neue Angeln funktioniert. Vorweg: Keine Sorge, das System ist Optional. Keine Lust auf Angeln? Lieber Gangwar oder Carrobs fahren? Kein Problem, keiner wird zum Angeln gezwungen.
Angelgebiete, Tageszeit und Wetter
Der wohl größte Unterschied zum alten System: Ihr könnt nicht mehr überall alles fangen (Also, den einen Fisch den es vorher gab). Über ganz San Andreas verteilt gibt es verschiedene Angelgebiete, die sich in ihren Gewässern deutlich unterscheiden. Von klaren Bergseen über ruhige Buchten und das Hinterland bis hin zu den Wüstengewässern und der offenen Küste hat jedes Gebiet seinen eigenen Fischbestand. Manche Arten bekommt ihr also nur an bestimmten Orten an den Haken. Insgesamt erwarten euch 40 verschiedene Fische.Neben dem Ort spielen auch Tageszeit und Wetter eine Rolle. Viele Fische beißen ausschließlich am Tag oder ausschließlich in der Nacht, andere sind rund um die Uhr unterwegs. Setzt Regen ein, verschiebt sich das Ganze zusätzlich: Die häufigen Fische werden seltener, dafür steigt eure Chance auf die selteneren Exemplare spürbar an. Ein verregneter Ansitz kann sich also durchaus lohnen.
Der Angelvorgang
Auch das Angeln selbst haben wir uns neu überlegt. Sobald ihr die Angel auswerft und ein Fisch anbeißt, öffnet sich eine kleine Anzeige, auf der ihr aktiv am Drücker bleiben müsst. Es gilt, den Fisch zu halten und nach und nach Fortschritt aufzubauen, bis er schließlich an Land ist. Ein bisschen Geschick und Fingerspitzengefühl gehören also dazu, wenn ihr einen Fang sicher einholen wollt.Ruten
Die Basis bildet die ganz normale Angelrute, die ihr euch im Anglershop kaufen könnt. Sie ist nicht besonders gut und nicht besonders schlecht, reicht für den Einstieg aber vollkommen aus. Wer es ernster meint, kann sich mit der Zeit deutlich bessere Ruten sichern.
Die Ultraangel ist der verdiente Lohn für alle, die wirklich jeden Fisch mindestens einmal aus dem Wasser gezogen haben. Sie fängt Seltenes deutlich lieber und lässt jede Standardrute ziemlich alt aussehen. Dazu kommen drei situative Ruten für besondere Bedingungen: eine Sonnenangel für den Tag, eine Nachtangel für die Dunkelheit und eine Regenangel für Schmuddelwetter. Jede von ihnen ist unter ihrer jeweiligen Bedingung die stärkste Wahl, außerhalb davon aber nicht besser als eine gewöhnliche Rute.
Diese drei Spezialruten kann man nicht kaufen. Sie setzen sich jeweils aus drei Einzelteilen zusammen (Schaft, Rolle und Schnur), die ihr nur durch das Angeln selbst finden könnt. Wer also fleißig auswirft, stößt früher oder später auf die passenden Teile, um sich seine Wunschrute zusammenzubauen.
Köder
Neben der Rute entscheidet auch der Köder mit, wie euer Ansitz verläuft. Es gibt vier verschiedene, die sich alle im Anglershop besorgen lassen und jeweils genau einen Aspekt verändern:
- Basisköder: Der Standard ohne besondere Eigenschaften. Ein einfacher, lecker aussehender Wurm am Haken.
- Gewichtsköder: An diesen schweren Brocken beißen bevorzugt die dickeren Exemplare. Wer auf Kilos statt auf Menge steht, ist hier richtig.
- Lockköder: Riecht und glänzt so verführerisch, dass die Fische spürbar schneller anbeißen. Am Fang selbst ändert er nichts, spart aber jede Menge Wartezeit.
- Magnetköder: Ein Köder mit angebautem Magneten. Die Fische halten respektvoll Abstand, dafür landet umso öfter allerlei Krempel vom Grund am Haken.
Eure Angelausrüstung
Damit euer reguläres Inventar nicht mit Fischen, Ködern und Rutenteilen zugemüllt wird, bekommt das Angeln seinen eigenen Bereich. Dafür gibt es drei Ausrüstungsstücke, die ihr im Anglershop erwerbt: den Rutenköcher für eure Angelruten und Rutenteile, die Ködertasche für normale sowie Spezialköder und die Hälterbox, eine isolierte, wasserdichte Box, in der ihr euren Fang nach dem Fang aufbewahrt.Euer Angel-Inventar öffnet ihr direkt über das reguläre Inventar. Dort findet ihr eure Fänge, Köder und Ruten übersichtlich getrennt und könnt sie in Ruhe verwalten.
| Item | Preis | Beschreibung |
| Angel | 500$ | Eine normale Angel. Wird zum Fische fangen benötigt. Nicht besonders gut, nicht besonders schlecht. |
| Rutenköcher | 2.000$ | Ein Köcher zur Aufbewahrung von Angelruten und Rutenteilen. |
| Ködertasche | 250$ | Eine Tasche zum Lagern von normalen Ködern und Spezialködern. |
| Hälterbox | 1.500$ | Eine isolierte, wasserdichte Box, um Fische nach dem Fang aufzubewahren. |
| Köder | 5$ | Einfacher Köder. Fische finden ihn toll. |
| Gewichtsköder | 15$ | Ein schwerer Köder, an den nur dicke Exemplare anbeißen. |
| Lockköder | 25$ | Ein besonders anziehender Köder, bei dem die Fische schneller beißen. |
| Magnetköder | 50$ | Ein am Köder befestigter Magnet. Fängt besonders oft Gegenstände. |
Der FischDex
Damit sich das Sammeln auch wirklich lohnt, bekommt ihr mit dem FischDex ein eigenes Anglertagebuch. Von Beginn an seht ihr, dass es insgesamt 40 verschiedene Fische zu fangen gibt. Was das für Arten sind oder wo ihr sie findet, bleibt zunächst aber verborgen.Erst wenn ihr einen Fisch zum ersten Mal an Land zieht, schaltet sich der passende Eintrag frei. Ab dann seht ihr das Bild des Fisches sowie die Angaben dazu, wann und wo ihr ihn gefangen habt und unter welchen Bedingungen er euch ins Netz gegangen ist. Nach und nach füllt sich euer Fischdex so von ganz allein und wird zu einer Übersicht über alles, was ihr bereits aus dem Wasser geholt habt.
Zusätzlich hält der Fischdex für jede Art euren persönlichen Rekord fest. Angezeigt wird dabei nicht das Gewicht jedes einzelnen Fangs, denn dafür ist euer Inventar beziehungsweise die Hälterbox zuständig, sondern das höchste Gewicht, das ihr von dieser Art jemals geangelt habt. Was war also eure schwerste Regenbogenforelle, euer dickster Hecht? Gemessen wird immer am Gewicht. So habt ihr stets vor Augen, welche Bestmarke es beim nächsten Mal zu knacken gilt. Und wer am Ende alle 40 Einträge vervollständigt hat, erfüllt damit ganz nebenbei auch die Bedingung für die Ultraangel.
Gewicht und Verkauf
Jeder gefangene Fisch bekommt beim Fang ein eigenes, zufälliges Gewicht, das um den Durchschnitt seiner Art schwankt. Die meisten Fänge liegen nah an diesem Durchschnitt, echte Winzlinge und kapitale Prachtexemplare sind dagegen selten. Damit gleicht kein Fang wirklich dem anderen und ein außergewöhnlich großes Exemplar ist immer ein kleiner Grund zur Freude.
Beim Verkauf richtet sich der Preis nach Seltenheit und Gewicht. Ein besonders schwerer Fisch bringt also mehr als ein durchschnittliches Tier derselben Art. Seltene Arten sind grundsätzlich wertvoller als häufige.
Nicht immer beißt übrigens ein Fisch. Ab und zu zieht ihr auch Wertsachen wie ein Portmonee, einen Geldsack oder gar einen Tresor aus dem Wasser, dazu den ein oder anderen kuriosen Zufallsfund oder eben die Einzelteile, aus denen sich die situativen Ruten zusammenbauen lassen. Auch das gehört ab sofort zum Angeln dazu.
Aus dem simplen Angeln von früher wird damit ein vollwertiges System mit jeder Menge zu entdecken. Wir sind gespannt, wer als Erster jeden Fisch im Köcher hat, die versteckten Sonderbereiche aufspürt und den ein oder anderen kapitalen Fang aus dem Wasser zieht. Petri Heil.

[Vio]Chaos