eSport - eine Sportart?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • jokus schrieb:

      Guten Abend,
      als Jugendfußballer, der alle Ligen durchlebt hatte und Sportabiturient, ist meine Meinung, dass E-sport eine Sportart sein könnte, da es eine psychische Sportart wäre, aber um Himmels Willen nicht Olympisch sein soll.
      Warum?
      E-Sport kann Spass machen, wenn man nicht zu lange spielt bzw kein Suchtpotenzial entsteht, aber Esport kann auch Schattenseiten haben in der die Fans und Spieler folgendes durchleben:
      1- Kaum körperliche Aktivitäten---) Gesundheit
      2-Suchtpotenzial
      3-Soziales Umfeld wird vernachlässigt
      4-Meistens schlechte Ernährung
      Da muss ich aber einmal Gegensteuern. Die Argumente ergeben auf den 2. Blick für mich eher weniger Sinn. Unabhängig von meiner Meinung für eSport.

      Zu 1.: "Gesundheit" - Gerade als Sportbegeisterter sollte dir doch bekannt sein, wie ungesund extremer Leistungssport ist. Ganz abgesehen von den kleinen "Tricks" ala Beine Brechen und teilweise Mangelernährung. Somit Ist Sport auf Olympia Niveau nicht pauschal gesünder. (Fall abhängig)

      Zu 2.: "Suchtpotenzial" - Ich werfe an dieser Stelle einfach mal das Wort "Sportler Hoch / Runner'S High" in den Raum. Da dies eine Physische Sucht ist, halte ich diese sogar für noch schlimmer. Klar, nicht jeder wird süchtig, aber das selbe zählt im E-Sport.

      Zu 3.: "Soziales Umfeld" - Profisportler müssen auch Täglich Trainieren und sind teilweise auf der ganzen Welt Unterwegs. Du wirst nun mal nur mit sehr viel Arbeit und Zeit Investition sehr gut. Das Umfeld wird da immer vernachlässigt.

      Zu 4.: "Schlechte Ernährung" - Wie eben angesprochen, werden dir Ernährungswissenschaftler auch sagen, dass das was Leistungssportler konsumieren auch nicht unbedingt Gesund ist. Doping mal nicht beachtet. Beim E-Sport ist die Ernährung relativ irrelevant (Marketing Gründe nicht beachtet.) Somit spricht meines Wissens nach nichts gegen einen sehr Gesunden eSport Profi. Sicherlich ist die Tendenz da, da viele "Gamer" sich nicht viel bwegen und Fast-Food bevorzugen, aber es kann hier nicht von einer Regel die Sprache sein.



      eRa schrieb:


      • Der wichtigeste Muskel meiner Meinung nach das der menschliche Körper hat ist das Gehirn !!

      Achja, das Hirn ist kein Muskel ;)


      Mit freundlichen Grüßen. [Vio]Chaos
    • [Vio]Chaos schrieb:

      jokus schrieb:

      Guten Abend,
      als Jugendfußballer, der alle Ligen durchlebt hatte und Sportabiturient, ist meine Meinung, dass E-sport eine Sportart sein könnte, da es eine psychische Sportart wäre, aber um Himmels Willen nicht Olympisch sein soll.
      Warum?
      E-Sport kann Spass machen, wenn man nicht zu lange spielt bzw kein Suchtpotenzial entsteht, aber Esport kann auch Schattenseiten haben in der die Fans und Spieler folgendes durchleben:
      1- Kaum körperliche Aktivitäten---) Gesundheit
      2-Suchtpotenzial
      3-Soziales Umfeld wird vernachlässigt
      4-Meistens schlechte Ernährung
      Da muss ich aber einmal Gegensteuern. Die Argumente ergeben auf den 2. Blick für mich eher weniger Sinn. Unabhängig von meiner Meinung für eSport.
      Zu 1.: "Gesundheit" - Gerade als Sportbegeisterter sollte dir doch bekannt sein, wie ungesund extremer Leistungssport ist. Ganz abgesehen von den kleinen "Tricks" ala Beine Brechen und teilweise Mangelernährung. Somit Ist Sport auf Olympia Niveau nicht pauschal gesünder. (Fall abhängig)

      Zu 2.: "Suchtpotenzial" - Ich werfe an dieser Stelle einfach mal das Wort "Sportler Hoch / Runner'S High" in den Raum. Da dies eine Physische Sucht ist, halte ich diese sogar für noch schlimmer. Klar, nicht jeder wird süchtig, aber das selbe zählt im E-Sport.

      Zu 3.: "Soziales Umfeld" - Profisportler müssen auch Täglich Trainieren und sind teilweise auf der ganzen Welt Unterwegs. Du wirst nun mal nur mit sehr viel Arbeit und Zeit Investition sehr gut. Das Umfeld wird da immer vernachlässigt.

      Zu 4.: "Schlechte Ernährung" - Wie eben angesprochen, werden dir Ernährungswissenschaftler auch sagen, dass das was Leistungssportler konsumieren auch nicht unbedingt Gesund ist. Doping mal nicht beachtet. Beim E-Sport ist die Ernährung relativ irrelevant (Marketing Gründe nicht beachtet.) Somit spricht meines Wissens nach nichts gegen einen sehr Gesunden eSport Profi. Sicherlich ist die Tendenz da, da viele "Gamer" sich nicht viel bwegen und Fast-Food bevorzugen, aber es kann hier nicht von einer Regel die Sprache sein.




      Zunächst finde ich es gut, dass du sachlich argumentierst und dir Gedanken gemacht hast.
      Ich habe dabei gemerkt, das ich meine Behauptung etwas falsch formuliert habe.

      Sport kann auf jeden Fall im Hochleistungs und Profibereich negative Folgen Haben.
      Zunächst wäre dort die Belastungsdichte und Belastungsintensivität.
      Dies führt zu einer erhöhter Verletzungsgefahr während eines Wettkampf. Jedoch führt das Training auch dazu, dass sich die Knorpeldichte z.B im Knie erhöht, dass hat zur Folge dass die Warscheinlichkeit, dass die kniescheibe verutscht, verringert wird.

      Auch dein Argument mit dem sozialen Umfeld ist plausibel, da die volle Aufmerksamkeit des Sportlers auf den Wettkampf liegt.

      Jedoch stimme ich dir bei der Ernährung nur zum Teil zu, da dies von Sportart zur Sportart artspezifisch ist. Bei den meisten Ballsportarten ist die Ernährung umgestellt, was nicht heißt, dass es ungesund ist. Beispiel ein Fußballer passt seine Ernährung Kohlenhydrate reichlich auf, da wärend eines Wettkampfs die Kohlenhydrate zu erst verstoffwechselt werden.

      Ich hatte versucht, was mir nicht gelungen ist, die Vorbildfunktion zwischen ESport und Profisport herauszustellen.

      Dort Treffen meine Behauptungen durchaus zu.

      LG Fabrice